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Wissenswertes über das Thema Wasserstrahlschneiden

 

Die Wasserstrahlanlagen von imes-icore

Wasserstrahlschneiden mit der Kraft des Wassers!


Der Wasserstrahl ist ein universelles Werkzeug zum Trennen von nahezu allen Materialien. Eine Hochdruckpumpe bringt das Wasser auf einen Druck von über 6000bar und beschleunigt es auf mehrfache Schallgeschwindigkeit. Damit können bereits Schaum-/Isolierstoffe, Textilien, Lebensmittel, Gummidichtungen und andere leichte Materialien geschnitten werden. Fügt man bei dem Schneidvorgang noch ein ein Abrasivmittel wie z.B. Granatsand hinzu, kennt der mikrozerspanend wirkende Wasserstrahl nun fast keine Grenzen mehr. So ist beispielsweise auch Aluminium, Stahl, Edelstahl, Titan, Messing, Granit, Marmor oder Panzerglas mit der Wasserstrahlanlage perfekt schneidbar.

Die nicht vorhandene thermische Belastung und die geringe mechanische Belastung, die auf das Werkstück wirkt, eröffnen neue Anwendungsmöglichkeiten auch jenseits der Massenproduktion. Durch enge Verschachtelung und die geringe Größe des Schneidstrahlwerkzeuges der Wasserstrahlanlage erlaubt das Verfahren im Vergleich zu anderen Verfahren einen geringeren Materialverlust – bei meist höherer Geschwindigkeit und sehr guter Oberflächenqualität.

  • Beliebige Konturen sind an jeder Plattenposition möglich
  • Die Schnittqualität vom schnellen und günstigen Trennschnitt bis hin zu nachbearbeitungsfreien Schnitten ist frei bestimmbar und mit den Wasserstrahlanlagen von imes-icore möglich
  • Kein Entstehen von giftigen Dämpfen und keine Rauchentwicklung
  • Bearbeiten von unterschiedlichsten Materialien an einer Maschine ohne Werkzeugwechsel möglich

 


 

Wasserstrahlschneiden

Vorteile des Wasserstrahlschneidens:

  • Keine thermischen Einwirkungen, sowie geringe mechanische Belastung durch den Wasserstrahl
  • Nahezu gradfreie Schnitte/keine oder kaum Nachbearbeitung nötig
  • Materialien bis 120mm Dicke können bearbeitet werden
  • Wasserstrahlschneiden ist für nahezu jede Schneidanwendung geeignet
  • Fast keine Materialeinschränkungen. Bearbeitet werden können: Kunststoffe/Schaumstoffe, Verbundwerkstoffe, Holz, Metalle aller Art, Naturstein und  Keramik.
  • Wasserstrahlschneidsysteme erlauben das "Einstechen" an jeder beliebigen Stelle des Werkstückes
  • CNC Maschinen erlauben es, die unterschiedlichsten Materialien umweltfreundlich und kostengünstig  zu bearbeiten

 


 


Funktionsprinzip Wasserstrahl-Schneidkopf


Schema des Wasserstrahlschneidens



 

Die unterschiedlichen Verfahren des Wasserstrahlschneidens


Reinwasserstrahlschneiden (Purwasser-Verfahren):

Ein Hochdruckwasserstrahl wird zum Trennen von Material genutzt. Der Schneidkopf wird CNC-gesteuert über das ruhende Werkstück bewegt.
Aus Plattenmaterial können beliebige 2D-Konturen ausgeschnitten werden. Eine hohe Strahlgeschwindigkeit und der sehr kleine Strahldurchmesser führen zu einer hohen örtlichen Druckbelastung auf das Werkstück und trennen dieses. Das Purwasserschneiden ist geeignet für das Trennen von Werkstoffen geringer Härte. Dabei verwendet die Wasserstrahlanlage nur Wasser ohne Zusätze.


Abrasiv-Wasserstrahlschneiden:

Bei Materialien, bei denen das Purwasser-Verfahren an seine Grenzen stößt, wird das Abrasiv-Wasserstrahlschneidverfahren eingesetzt. Beim Abrasiv-Wasserstrahlschneidverfahren wird dem Wasser ein feinkörniges Schneidmittel zugefügt (z.B. Granat, Korund). Nach Zufügen des abrasiven Mediums werden Wasser, Luft und Abrasiv in der Mischkammer vereint, in der Fokussierdüse gebündelt und beschleunigt. Das Ergebnis dieser Technik ist ein energiereicher Strahl, der Materialien großer Dicke und unterschiedlichster Konsistenz, wie Metalle, Keramik, Hartgestein und Panzerglas mikrozerspant (bohrt, schneidet und trennt).

Das Abrasiv-Wasserstrahlschneiden ist für das Trennen von harten Werkstoffe geeignet .